 




Die Rose als Heilpflanze in der Geschichte
Als Königin der Blumen und Botschafterin der Liebe ist sie jedem bekannt.
Sie auch als Heilpflanze zu nutzen erscheint ungewöhnlich, doch eigentlich wissen wir alle,
dass allein der Duft einer schönen Rose augenblicklich tröstet, versöhnlich stimmt und das Herz erfreut.
Dieser erste heilende Effekt ist sofort zu spüren, noch bevor die Wirkung auf den Körper eintreten kann.
Rosen werden als Heilpflanzen genutzt seit es Menschen gibt. Die ältesten Spuren von Rosen sind 40 Millionen Jahre alt.
In China, im Ayurveda Indiens, in Persien, Griechenland und Rom ist die wilde Rose bereits seit Jahrtausenden
im Arzneischatz enthalten.
Allerdings wurden meistens die Früchte, die Hagebutten, verwendet.
Man kochte sie als Brei bei "Bauchfluss" und Durchfall. Die Perser waren grosse Kenner der Rosen und
verstanden die Kunst, sie zu veredeln.
Bereits im 8. Jahrhundert nach Christus gab es in Persien einen blühenden Handel mit Rosenöl und Rosenwasser.
Die Rosen als Hausmittel
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Die Rosenblütenblätter enthalten ätherisches Öl - das macht den Duft der Rose aus.
Das ätherische Öl und die Gerbstoffe in der Rose wirken entzündungshemmend,
zum Beispiel bei Ekzemen und kleineren Hautverletzungen.
Auch bei Insektenstichen können Sie einfach einige Blütenblätter
in der Hand zerreiben und den austretenden Saft sanft auf den Stich streichen.
Juckreiz und Schwellung gehen erstaunlich schnell zurück.
Genauso schnell und einfach wirken Rosen-Kompressen bei geschwollenen und gereizten Augen:
Legen Sie sich einfach frische Rosenblütenblätter als wohltuende Kompresse auf
und lassen Sie so Ihre Augen 10 Minuten entspannen.
Neben seinem entzündungshemmenden und abschwellenden Effekt, wirkt das ätherische Öl
auch noch krampflösend und kräftigend.
Es hilft bei Verdauungsstörungen, stärkt Herz und Kreislauf und wirkt beruhigend und ausgleichend auf's Gemüt.
Bei nervösen Herzbeschwerden genügt es, einen Tropfen Rosenöl in der Herzgegend einzureiben
und die harmonisierende, nervenstärkende Wirkung breitet sich aus.
Sie können alle Rosen verwenden, die in Ihrem Garten wachsen und die einen schönen Duft haben.
Wichtig ist, dass die Rosenblätter ungespritzt sind!
Ernten sollte man die Rosenblüten kurz vor ihrer vollen Entfaltung -
am besten früh morgens, wenn die Sonne noch nicht auf die Pflanzen scheint.
Dann ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten.
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Ein ebenso leicht herstellbares und preiswertes Heilmittel ist
Rosenblütentee.
Aus den Blütenblättern von einer Rose - frisch oder getrocknet - bereiten Sie sich etwa einen Viertelliter Tee zu.
Man gibt einen viertel Liter kochendes Wasser in eine leere (!) Teekanne und lässt es etwa 5 Minuten abkühlen.
Dann kommen die Rosenblütenblätter hinein und s o f o r t wird auch der Deckel draufgelegt,
damit die ätherischen Öle nicht entweichen.
Die am Deckel hängenden Tropfen klopfen Sie vor dem Einschenken herunter, damit sie in die Flüssigkeit fallen.
Bei Magenkrämpfen wirkt dieser Tee krampflösend und entspannend.
Zur Entspannung dient Rosenblüten-Tee auch bei Menstruationsbeschwerden,
an den "Tagen vor den Tagen", an denen die Nerven strapaziert sind und
auch in den Wechseljahren ist Rosenblüten-Tee eine Wohltat.
Rosenöl
Das echte ätherische Rosenöl ist sehr teuer, 1 ml kostet zwischen 40,- und 80,- EURO.
Das hängt mit seiner aufwendigen Herstellung zusammen, denn
für 1 Milliliter Rosenöl werden 3 - 5 Kilogramm Rosenblütenblätter benötigt,
die gepflückt, destilliert und verpackt werden müssen.

Rosenwasser
Das Wasser, das nach der Wasserdampfdestillation zurückbleibt, ist das eigentliche "Rosenwasser",
es wird auch als "Rosen-Hydrolat" bezeichnet.
Diesem Rosenwasser dürfen keine Konservierungsstoffe zugesetzt werden, deswegen ist es etwa nur ein halbes Jahr haltbar.
Rosenwasser ist ein Hausmittel, das gegen vielerlei Beschwerden hilft:
1. Bei entzündeter und geröteter Mundschleimhaut oder Aphten hilft eine Gurgellösung mit Rosenwasser.
Dafür geben Sie 15-20 Tropfen Rosenwasser auf ein Glas Wasser.
2. Bei Ekzemen, Gürtelrose oder Herpesinfektionen wirken Rosenwasser-Kompressen oder Auflagen kühlend und beruhigend.
Bei Herpes darf das ätherische Rosenöl ausnahmsweise direkt auf die Bläschen aufgetragen werden.
3. Umschläge und Brustwickel mit körperwarmem, etwa 10%igem Rosenwasser sind wunderbar beruhigend für Herz und Nerven.
Die Herstellung von Rosenwasser ist so einfach, dass Sie es leicht selbst herstellen können,
denn Sie brauchen dafür nicht mehr als 4 Hand voll ungespritzte Rosenblütenbätter und 1 halben Liter Wasser.
Nehmen Sie die Hälfte der Rosenblüten und schneiden Sie die hellen Blütenböden ab, denn sie sind oft bitter.
Geben Sie die Blütenblätter in einen Topf mit Deckel und übergiessen Sie die
Blätter mit handwarmem Wasser.
Decken Sie den Topf zu und lassen ihn so 7-9 Tage lang stehen.
Nach 3 Tagen sieben Sie das Rosenwasser ab, geben die 2. Hälfte der Rosenblütenblätter hinzu
und lassen das Ganze weitere 4-6 Tage lang ziehen.
Danach absieben und fertig ist das Rosenwasser.
Sie können dies auch in Eiswürfelförmchen einfrieren.
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Rosenengel - Rosen-Bademilch und Duft-Potpourrie
Sie brauchen dafür:
-1 gestrichenen Teelöffel voll Gelbildner.
Gelbildner gibt es z.B. im Drogerie-oder Naturkostfachhandel(z.B. bei Spinnrad)- 20 g für ca. 3 EURO.
- 80 ml Rosenwasser aus eigener Herstellung oder aus der Apotheke und
- 8 ml 90%ig Alkohol, den gibt's in der Apotheke für etwa 3 Euro.
Günstiger wird es, wenn man sein eigenes Fläschchen zum Abfüllen mitbringt.
- Nach Belieben: 1 - 2 Tropfen ätherisches Rosenöl
Das Rosenwasser und den Alkohol in einen gläsernen Becher geben.
Darauf vorsichtig den gestrichenen Teelöffel voll Gelbildner streuen.
Mit einem kleinen Schneebesen solange mit einem kleinen Schneebesen sanft rühren,
bis sich der Gelbildner gleichmässig im Rosenwasser verteilt und gelöst hat.
Für intensiveren Duft können Sie noch 1-2 Tropfen ätherisches Rosenöl hinzufügen.
Normalerweise dauert das Rühren circa 3-5 Minuten.
Das fertige Gel füllen Sie in kleine Glasgefässe, am besten mit Schraubdeckel, die lassen sich gut verschliessen .
Vermerken Sie auf dem Etikett das Herstellungsdatum, denn ohne Konservierungsmittel
ist das Gel nur 1 halbes Jahr haltbar. Heben Sie es im Kühlschrank auf.
Sie können dieses Gel gut verwenden bei Insektenstichen, zur Kühlung von Sonnenbrand oder bei kleineren Hautabschürfungen und auch bei Ekzemen.
Es ist ausserdem gut geeignet für eine erfrischende und straffende Gesichtsmaske.
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Rosen-Bademilch
Bei einem Bad mit Rosenmilch werden die Rosendüfte über die Haut und die Nase gleichzeitig aufgenommen
und sorgen für eine wunderbare Entspannung.
Lassen Sie zuerst das Badewasser einlaufen, bevor sie Ihre Rosenmilch mischen.
Sie brauchen:
- 4-5 Esslöffel Sahne und
- 3-5 Tropfen echtes ätherisches Rosenöl.
Geben Sie die Sahne in ein Schälchen und tropfen Sie das ätherische Rosenöl dazu,
gut durchrühren und in die mit warmem Wasser gefüllte Badewanne geben.
Die Sahne dient als Lösungsvermittler, damit das ätherische Öl nicht nur
auf der Wasseroberfläche schwimmt, sondern sich in der ganzen Wanne verteilt.
Noch einfacher ist es, wenn sie frisch gepflückte Rosenblüten direkt auf dem
Badewasser schwimmen lassen ....... ein Traumbad in Rosen !
Romantik pur -bei Kerzenschein mit Champagner zu zweit!

Rosen-Potpourrie
Eine einfache und preiswerte Möglichkeit, für längere Zeit in den Genuss des Rosenduftes zu kommen,
ist ein Duft-Potpourri.
Trocknen Sie die Blüten eines kostbaren Blumenstrausses oder sammeln Sie duftende Blüten und Kräuter
und trocknen Sie sie sorgfältig auf einem Gitter oder ausgebreiteten Tüchern.
Rosen- und auch Lavendelblüten behalten lange ihren Duft, auch Mädesüss,
Maiglöckchen, Nelken, Pfingstrosen, Veilchen, Wicken und viele andere eignen sich.
Wichtig ist es, ein Fixiermittel wie Iriswurzelpulver (aus der Apotheke - 50g kosten ca. 5 EURO) zu verwenden,
denn es bindet die flüchtigen ätherischen Öle.
Sie brauchen etwa 1 Esslöffel Pulver pro 1 Liter Duftmischung.
Wenn Ihnen der Duft nicht intensiv genug ist, geben Sie wenige Tropfen eines echten ätherischen Öls hinzu.
Diese Mischung geben Sie für 4-6 Wochen in eine gut verschlossene Dose
und schütteln sie täglich, damit sich die Bestandteile gut vermischen.

Noch mehr zum Thema Rosenwasser
Zur Ritterzeit soll man sogar in Rosenwasser gebadet haben Rosenwasser wurde als Parfüm und für Medikamente verwendet.
Babys wurden auf Rosenblüten gebettet, um ihnen einem guten Start in das Leben zu geben.
Kopfkissen waren mit Rosenblüten gefüllt und in Kleidertruhen lagen sie zwischen der Wäsche.
Wohlriechende Gräser, Kräuter wie Minze, Lilien und andere Blumen wurden auf die Fussböden gestreut.
Auch für Süssigkeiten und Getränke wurde Rosenwasser verwendet.
Es gab riesige Rosengärten, damit kein Mangel an frischen Rosen herrschte.
Das muss eine lieblich duftende Zeit gewesen sein!

Hier ist mein Rezept für Rosenwasser
Zum Parfümieren des Badewassers und von Potpouries, als Körperparfüm, zum Beduften der Wäsche ( Kissen, Vorhänge etc. )und
als Raumduft, zum Aromatisieren in der Küche , als Creme und vieles mehr.
Folgendes wird benötigt:
- frische unbehandelte Rosenblütenblätter (englische Rosen, Apothekerrose)
- kalkfreies Wasser
- grosses Schraubdeckelglas
- Flakons,Hübsche Fläschchen
- Nylonstrumpf
- Edelstahlschüssel
So wirds gemacht:
Ein Glas mit am Morgen geplückten Rosenblütenblättern füllen.
Mit Wasser bedecken und bei gut verschlossen 7 bis 9 Tage an einem sonnigen Platz ziehen lassen.
Die Blütenblätter durch einen Nylonstrumpf abseihen.In Flakons und dekorative Fläschen evt. mit Zerstäuber
umfüllen.
Das Rosenwasser bitte kühl aufbewahren.
Viel Freude mit dem Rosenduft!

Rosenwasser a la Sissi
250 ml destilliertes Wasser in einem Topf erwärmen und über 100 g frische Rosenblätter giessen.
Anschliessend mindestens 3 Tage an einem warmen Ort ziehen lassen.
Danach das Wasser durch einen Filter in ein Fläschen oder Ähnliches geben und
dabei die Rosenblätter gut auspressen. Sissi soll sich damit täglich das Gesicht gereinigt und ihr Haar
parfümiert haben.
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Rosencreme
belebt und spendet Feuchtigkeit.
1 TL Lanolin
und 1 TL Bienenwachs im Wasserbad
auflösen.4 EL Mandelöl
hineinrühren, vom Herd nehmen.5 EL warmes Rosenwasser
mit einem Quirl auf kleinster Stufe
einrühren.Ist die
Mischung handwarm,4 Tropfen
Rosenöl hinzugeben,weiterrühren,
bis die Creme erkaltet.
Rosenmaske
1 TL flüssigen
Honig,1 TL Rosenwasser, 2 TL
gemahlene Mandeln verrühren.
Messerrückendick auf das gereinigte Gesicht
auftragen und nach 15 Minuten mit in einem
Rosenwasser getauchten Pad
entfernen.
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Massageöl mit Rosenwasser
100 ml Mandelöl
mit
4 Tropfen Rosenöl und 2 Tropfen Öl
der römischen Kamillie mischen.Dieses
Massageöl ist bei empfindlicher Haut
sehr wohltuend.
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Rosengesichtswasser
50 g Rosenwasser
mit 50 ml Calendula Tinktur
und 4 Tropfen Sandelholzöl in
eine Flasche geben und kräftig
schütteln.Nach der
Gesichtsreinigung mit einem Wattepad auf das
Gesicht auftragen.Dieses
Tonikum ist ausserordentlich belebend und
erfrischend.

Rosen -Badeöl
30 ml Rosenöl
mit 150 ml Sonnenblumenöl und
einem 1EL Kräutershampoo in eine
Flasche geben und kräftig
schütteln.Das Badeöl
sollte vor der Benutzung zwei Wochen ziehen und
öfter einmal geschüttelt werden.
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Haarintensivkur
15 Tropfen Rosenöl mit
je 5 Tropfen Geranium und
Lavendelöl,50 ml Mandelöl und 10 ml
Jojobaöl mischen.
Mit einer Pipette oder
einem Wattebausch
scheitelweise aufs
Handtuch trockene Haar
geben.Ein
Frotteetuch um den Kopf wickeln,und die Kur zwei Stunden
einwirken lassen.
Anschliessend
gründlich ausspülen.
Eine Wohltat
für strapaziertes Haar kräftigt, macht es
leichter kämmbar und verleiht ihm
herrlichen Glanz.

Duftende – Rosenseife
Dafür raspelt
man ein unparfümiertes Stück Seife,mischt die Flocken mit
heissem Rosenwasser und formt sie mit einem
Eisportionierer zu kleinen Kugeln.Eine
hübsche Art etwas duftendes zu verschenken.
Rosen in der Küche
Wussten Sie, dass sich Rosenduft und -aroma in vielen köstlichen Gerichten einfangen lässt?
Schon in der Antike wurden Rosen in allen ihren Teilen in der Volksmedizin verwendet.
Heute erinnert man sich wieder ihrer stärkenden und harmonisierenden Wirkung ihrer
ätherischen Öle und des hohen Vitamingehalts ihrer Hagebutten.
Wer also mit Rosen kocht, tut sich und seiner Familie nicht nur für den Gaumen,
sondern auch für die Gesundheit Gutes.
Sie können die Hagebutten der Hundsrose (Rosa canina) verwenden,
leichter verarbeiten lassen sich aber die die weichen und dickfleischigen Hagebutten der Kartoffelrose (Rosa rugosa).
Viel Freude bereitet auch das Kochen mit den duftenden (!) Rosenblüten.
Manchen schmeckt der gelbe Blütenboden der Rosen zu bitter - schneiden Sie ihn mit der Schere einfach ab.
Konservieren lassen sich die Blüten in Zucker Öl oder Butter oder in dem man sie kandiert.
Blüten-Eiswürfeln verzieren Getränke und Cocktails. So steht auch in der Winterzeit dem Rosengenuss nichts im Wege!
Wichtiger Hinweis:
Die Rosen, die Sie für die Küche verwenden, dürfen natürlich nicht mit Pflanzenschutzmittel (Pestiziden) belastet sein!

Einige Tips zum guten Gelingen
Für alle Rosenblütenrezepte empfehlen ich, möglichst stark duftende Rosen zu verwenden,
da nur sie das gewünschte Aroma (Öl) entfalten können.
Rosenblüten (besondere für das Rezept Sladko) möglichst früh morgens pflücken. Sonne verflüchtigt den Duft und das Aroma.
Für eine schöne Farbe sorgen kräftig rote Sorten wie z.B. Sympathie.
Zwei von diesen Rosen im Garten sichern Ihnen nach 2 Jahren Rohstoffe für viele Rosenrezepte.
Falls Sie Sladko nicht einfarbig rot haben möchten, helle Sorten mit verarbeiten wie
z.B. Westerland oder Zentifolien ( alte Rosen ).
Für Rosenkonfekt mit ganzen Blüten möglichst keine zu stark gefüllten kleinen Rosen verwenden,
da die Lösung (Eischnee oder Gummiarabikum) sonst nicht alle Blütenblätter erreicht.
Für Rosenrezepte mit Alkohol, kann statt dessen auch Rosensaft oder Rosenwasser verwandt werden.
Etwas Zitrone hinzufügen.

Rosenrezept: Gebackene Rosen
Aus 80 g Mehl, 1/4 l Wasser und etwas Salz einen glatten Teig rühren.
2-3 Eidotter und 1/8 l trockenen Weisswein dazugeben, gut verquirlen.
Das geschlagene Eiweiss darunterziehen.
16 Rosenblüten säubern, durch den Teig ziehen und in dem heissem Fett ausbacken.
Anschliessend mit Zucker bestreuen und servieren.

Rosen - Sladko
Zutaten:
1 kg Zucker
3 unbehandelte Zitronen
200 Gramm Rosenblütenblätter
Aus 2 Tassen Wasser und dem Zucker einen Sirup kochen.
Die gewaschenen, abgetropften Blüten hineinstreuen, Zitronensaft zufügen.
Diese Mischung im aufgedeckten Topf weiterkochen.
Eine Geleeprobe machen, indem ein Tropfen der Mischung auf einen Teller geträufelt wird.
Läuft er nicht mehr auseinander, ist der Sladko fertig.
In saubere, gut ausgetrocknete Gläser füllen, zudecken und möglichst dunkel aufbewahren.

Rosenmus
350 g Rosenblütenblätter vorsichtig waschen und in eine Schüssel geben und mit
500 g Gelierzucker gut vermischen, in einen Hacksler geben und
evt. etwas Wasser oder Rosensaft hinzugeben.
Dieses Rosenmus kann man auch einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt verarbeiten.
Es wird z. B. für die Zubereitung von Konfitüren und Marmelade gebraucht.

Rosen in Gelee
Zutaten:
- 1 Esslöffel Eiweiss
- 375 Gramm Zucker
- Blütenblätter von 20 frischen Rosen
- etwas Malventee oder rote Lebensmittelfarbe
- 1 Likörglas Rosenwasser
- 1 Likörglas Kirschwasser
- Saft von einer Zitrone und
- 45 Gramm Gelatine
Eiweiss schaumig schlagen, 3/8 Liter Wasser und den Zucker unterrühren und zum Kochen bringen.
3 Esslöffel kaltes Wasser zugeben, aufwallen lassen und den Vorgang noch 2 mal wiederholen.
Den Schaum abschöpfen und den noch heissen Zuckersirup durch ein feines Sieb über
die mit den vom bitteren Stielansatz befreiten Rosenblütenblätter in einer Edelstahlschüssel giessen
und etwas Malventee als Färbemittel zugeben. Die Schüssel zudecken.
Sobald der Sirup ausgekühlt ist, erneut alles durch eine feines Sieb giessen,
mit Rosenwasser, Kirschwasser, Zitronensaft und der aufgelösten Gelatine vermischen.
Das Gelee in eine Form giessen und im Kühlschrank erstarren lassen.
Vor dem Anrichten die Form in lauwarmes Wasser tauchen und das Gelee auf einen Teller stürzen.
Mit Schlagsahne und einigen kandierten Rosenblättern garnieren.
Guten Gelingen!

Hagebuttenlikör
Zutaten:
- 200 Gramm geputzte Hagebutten
- 1 Flasche Korn oder Branntwein und
- 100 Gramm Zucker ( Handiszucker oder Rohzucker )
Eine Literflasche füllt man zu 3/4 mit gereinigten Hagebutten.
Mit Korn oder Branntwein auffüllen und die Flasche 6 Wochen an einen sonnigen Platz stellen.
Von Zeit zu Zeit die Flasche durchschütteln.
Danach den Inhalt filtern und Zucker zufügen (sehr schmackhaft ist Kandis-Zucker).
Danach den Likör noch 14 Tage stehen lassen.
"Wieviel leichter ist es andächtig zu schwärmen auch zu geniessen und zu trinken."

Rosenkonfekt
Zutaten:
- aufgeblühte kleine Rosen
- Süssholzzucker und
- Rosenwasser
Frisch aufgeblühte Rosen werden abgeschnitten, so dass nur ein kurzes Stück Stiel
daran bleibt.Die Blätter müssen trocken sein.
Inzwischen löst man Süssholzzucker
in Rosenwasser auf und verrührt beides so lange über schwachem Feuer,
bis die Lösung wie ein dünner Sirup aussieht, den man zum Auskühlen beiseite stellt.
Jede Rose wird nun in die noch lauwarme Flüssigkeit getaucht und überall gleichmässig damit benetzt,
worauf man sie etwas abschüttelt,mit dem Stil nach unten auf die Schüssel legt,
mit feinstem Staubzucker unterstreut und in die Sonne stellt.
Der durch die Sonnenwärme geschmolzene Zucker dringt in die Rosenblätter ein und kandiert sie,
so dass die Rosen ein sehr hübsch aussehendes Konfekt bilden, das sich an einem kühlen,
trockenen Ort gut aufbewahren lässt und zur Verzierung von Torten, Cremes, Gelees und dergleichen verwendet wird.

Rosenlikör
Zutaten:
- Blütenblätter von 15 Duftrosen
- 3/4 l weissen Rum
- 150 g Kandiszucker (weiss oder braun)
- 1/2 Vanillestange
Zubereitung:
Die Blütenblätter vorsichtig waschen und abtropfen lassen.
Die Rosenblätter, den Kandiszucker, die Vanillestange und den weissen Rum in ein verschliessbares Gefäss
geben und an einen warmen Ort stellen.
Nach ungefähr 3 Wochen die Rosenblätter abseihen.
Tip: Anstelle von Rum kann man auch einen klaren Korn verwenden.

Rosen - Zucker
Zutaten:
- 100 g getrocknete Rosenblütenblätter von Duftrosen
- 100 g Zucker
Zubereitung:
Rosenblätter und Zucker mit dem Mixstab sehr fein zerschlagen
oder in der Küchenmaschinezu Staubzucker verarbeiten.
In Gläser füllen und dunkel aufbewahren.
Tips zur Weiterverarbeitung:
Dieser Zucker eignet sich hervorragend zum Bestäuben von Gebäck oder zum Süssen von selbsthergestelltem Marzipan.

Rosenkränze: -ein Rezept aus der französischen Küche-
- 115 g Butter
- 55 g Streuzucker (Rosenzucker trocken)
- 180 g Mehl
- Zum Bestäuben: Rosenzucker
Einen Knetteig herstellen und wenn möglich über Nacht kühl stellen.
Am nächsten Tag dünn ausrollen und Kränze ausstechen( ergibt etwa 30 Plätzchen ).
Bei 180 Grad hell abbacken und sofort nach dem Backen mit Rosenzucker bestäuben. In Dosen kühl aufbewahren.
Variante:
Terrassen ausstechen und diese mit Rosen-Konfitüre zusammensetzen.
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Rosenpudding
Zubereitung:
20 Gramm stark duftende Rosenblätter waschen, abtropfen lassen,
den bitteren Stielansatz entfernen und auf einem Brett mit einem Messer feinhacken.
Dann mit 200 Gramm gestossenem Zwieback vermischen und in eine Schüssel füllen.
Zugedeckt stehen lassen. 12 Eigelb mit 200 Gramm Puderzucker schaumig rühren,
1/4 Liter Schlagsahne und die gewonnene Rosenmasse, eine Prise Zimt und eine Prise Salz hinzufügen
und Eischnee aus den 12 Eiern darunterheben.
Alles in eine gebutterte, mit Zwieback ausgesiebte Form füllen und etwa 90 Minuten im Wasserbad kochen.
Den Rosenpudding mit Wein oder Vanillesosse servieren.

Rosenzauber (Rosen Rotwein Bowle)
- 2 Liter milder Rotwein
- 30 Gramm Blüten aus Duftrosen
- 150 Gramm Zucker
- 1/2 Stange Vanille
- etwas Stangenzimt
- Saft von 3 unbehandelten Orangen
- 2 Gläschen (4cl) Rosenlikör
- 1 Flasche Sekt und
- 1 Flasche Mineralwasser
Rosenblütenblätter
in ein Bowlengefäss geben. Rotwein, Rosenlikör, Vanillestange, Orangensaft und den Zimt hinzufügen.
Alles 4-6 Stunden ziehen lassen. Den Rotwein etwas gewärmt über die Blütenblätter giessen,
dadurch wird das Aroma der Bowle erhöht.
Vor dem Servieren die Blütenblätter usw. in ein Bowlengefäss abseihen.
Das Getränk mit Sekt und Mineralwasser auffüllen und kühl servieren.
" Geniesse voll Inbrunst im Herzen die Natur in diesem Rosenzauber hier!"
Rosensaft
Zutaten:
- Blütenblätter von 20 Duftrosen
- 2 l Wasser
- Saft von 4 Zitronen und
- 1 kg Zucker
Zubereitung:
Das Wasser auf etwas 40 Grad erhitzen, den Zitronensaft hinzufügen
und über die gut gewaschenen Rosenblütenblätter giessen.
Das Gefäss gut verschliessen und ungefähr 12 Stunden ziehen lassen.
In einen Kochtopf geben und bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. Die Blütenblätter abseihen.
Den Saft wieder in den Kochtopf geben, mit Zucker und Zitronensaft unter ständigem Rühren aufkochen.
Heiss in Flaschen füllen und sofort verschliessen.
Weitere Verwendung:
Mit Himbeer-, Erdbeer- oder Kirschsaft, oder auch mit Amaretto kann der Geschmack
noch verfeinert werden.
Rosensaft schmeckt gut zu Vanille-Eis, Desserts oder zu Quarkspeisen.
Auch zum Tortenguss ist Rosensaft sehr geeignet.

Gute Laune Tee mit Rosenblüten
Eine Mischung aus 30g Rotbuschtee, 30g Johanniskraut, 10g Rosenblüten, 10g Orangenblüten,
10g Kretamelisse, 10g Hagebuttenschalen.
Etwa 1 Teelöffel pro Tasse rechnen und 5 - 10 Minuten ziehen lassen.

Kalter Rosen-Punsch
Zutaten:
- 2 Gläser kalter, schwarzer Rosentee
- 1 Flasche Rotwein
- 2 Esslöffel Zitronensaft
- 2 Esslöffel Orangensaft
- 3-4 Esslöffel Zucker
- 1/4 Stange Vanille
- 250 g Erdbeeren
- 4 gedünstete Hälften ´Williams Christ´-Birnen
- 2 Gläschen Rosenlikör und
- 1 Flasche Sekt
Zubereitung:
Zur Zubereitung von 2 Gläsern Rosentee nimmt man 1 Teelöffel schwarzen Tee und 1 Teelöffel getrocknete Rosenblütenblätter.
Danach den Schwarzen Tee abseihen und mit allen anderen Zutaten, ausser dem Sekt,
in ein Bowlegefäss fällen und 3-4 Stunden ziehen lassen.
Vor dem Servieren mit Sekt auffüllen.
Kühl servieren und mit Rosenblüten garnieren.
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Rosenhonig
Zutaten:
- 150 g getrocknete Rosenblütenblätter
- 1000 g hellen Honig und
- 1/4 l Rosensaft
Zubereitung:
Man gibt 150 g getrocknete Rosenblütenblätter in einen Topf und übergiesst sie mit 1/4 l Rosensaft.
Dazu gibt man den Honig und rührt alles gut um.
Zugedeckt schiebt man diesen Topf in dien Backofen und erwärmt alles langsam auf 40 Grad. Nicht höher!
Dann lässt man den Inhalt wieder abkühlen und in Zimmerwärme 24 Stunden lang ziehen.
Man seiht die Flüssigkeit durch ein Tuch und presst die Blütenblätter dabei stark aus.
Zum Schluss rührt man alles gut zusammen und füllt den Honig ab.
Dieser Rosenhonig kann sowohl innerlich als auch äusserlich
(als Zusatz zu Gurgelwasser, Spülungen und Einläufen) verwendet werden.


 
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